Eigenbau-Workshop-Projekt: 

3D gedruckter 
Az/El-Satellitenfunk Antennenrotor

Es gibt am Markt keinen preiswerten Azimuth/Elavations-Rotor, nicht in der sogenannten "Studierenden-Preisklasse". Das bremst die praktische Befassung mit SpaceTech. Da hilft nur Eigenbau, also -> flood-the-zone-with-antenna-rotators !

Das Ziel dieses Eigenbau-Workshop-Projekts des RCCW ist es, mit ein bissl vorhandenem Material, günstigen Zukauf-Teilen (und durch Sammelbestellungen noch günstiger) einen brauchbaren, unsiversellen Antennenrotor um etwa 200,- Euro zu bauen. Dieser trägt dann beispielsweise eine 2m/70cm Arrow-Antenne, dazu einen Diplexer, und das Koaxkabel führt zum Funkgerät. 

Hans OE8HSR hat vor längerer Zeit einen sehr wertigen 3D-druckbaren Satellitenantennen-Rotor entwickelt. Ein kleiner Parabol oder bspw. eine größere Kamera kann auf dem Rotor ebenso montiert werden. Auf den Rotor passt aber auch eine WLAN-Antenne, eine Mikrowellen-Antenne, was auch immer. Auch eine (einfache) Vermessung von Antennendiagrammen von Mikrowellen-Antennen ist damit denkbar.
 
Ein Arduino UNO (etwas älter, und vielleicht schon vorhanden) mit CNC-Shield und 2 Motorbrücken treibt zwei NEMA-17 Schrittmotoren an. Große 3D-gedruckte Zahnräder sorgen für die nötige Übersetzung, und 5 große Kugellager sorgen für ein geringes mechanisches Spiel der ganzen Konstruktion.

Die Arduino-Motorsteuerung erhält ihre Winkel-Informationen von einem RaspBerry Pi 3/4/5 (je nachdem was vielleicht schon vorhanden ist). Auf dem RaspPi läuft die Software GPREDICT, die bekannte Tracker-Software für Satelliten. 


Die Kleinrechner und der Akku für die Versorgung werden in einem geschirmten Gehäuse etwas abseits der Antennen untergebracht, damit Funk-Störungen beim Empfang gering bleiben. Über Netzwerk (ggf. auch via WLAN) kann auf die Rotor-Steuerung zugegriffen werden. Somit führt nur 1 Koax-Kabel zum Funkgerät und ggf. 1 Netzwerkkkabel zum Funk-Notebook.

Ein dreiteiliger Workshop ist geplant:

1. Teil:
Vorstellung des Eigenbau-Projektes, Sammelbestellungen aufbauen. Danach beginnt "zu Hause" der 3D-Druck, es sind Teile aus etwa 1,5 kg Filament zu drucken. Das dauert etwas.

2. Teil:
Gemeinsamer Zusammenbau der Rotoren. Gemeinsames Tüfteln, Probleme lösen, gemeinsam schrauben, werken, löten.

3. Teil:
Komplettierung der Rotoren, Optimieren von Soft- und Hardware, gemeinsames Lösen von Problemen, und ggf. auch ein bissl praktischer Satelliten-Funkbetrieb. Interessante Satelliten gibt´s genug, es kommt andauernd einer vorbei.


Der 3-teilige Workshop findet voraussichtlich im MakerSpace  REALRAUM, Brockmanngasse 15, 8010 Graz statt.

Der ÖVSV Landesverband Steiermark unterstützt diesen Eigenbau-Workshop (mny tnx an Landesleiter Alex van Dulmen OE6AVD und an die Mitgliederversammlung 2025) ... damit sind Workshop-Getränke und Verschleiß-Teile jedenfalls schon abgedeckt !

Genauer Start-Termin wird noch festgelegt und kommuniziert. Die Folge-Termine werden dann im Workshop gemeinsam festgelegt.

Bei Interesse am WorkShop: Hier anmelden


Betreuer:
   OE6TZE - Thomas ZURK (stv.Obmann RCCW)
   OE6ZNG - Ernst PÖLZLER
   OE6DSL - Georg STÜBLER

HIER die Beschreibung des Antennenrotors als PDF, die gesamte Baumappe mit allen Files (160MB mit CAD-Files, STLs, Software, etc) gibt´s nach der Anmeldung vor dem ersten Workshop-Teil.

14.06.2025 Schulung/Weiterbildung 

ÖVSV Steiermark Katastrophenfunk/PACTOR Schulung für FF der TU Graz

Datum/Zeit:
  Samstag, 14.06.2025 

  10:00 - 17:00 Uhr (Lokalzeit) 

 

Ort: 

  TU Graz, Inffeldgasse 12, 1. OG, Seminarraum HF01092 

 

Host: 

  RCCW, 
  Radio Club for Communication and Wave Propagation 

 

Vortragender: 

  Michael BERSCHL, OE6MBF 

  ÖVSV Landesverband Steiermark, 
  Referat Not- und Katastrophenfunk 

Ansprechpartner seitens FF TU Graz:
  Zug 1 – Bildung und Einsatz 

  Gruppe 1 – Not- und Katastrophenfunk 

  Gruppenkommandant - Simon FEICHTER 

  

Ablauf: 

  • Begrüßung und Agenda
  • Vorstellungsrunde
  • Vortrag Not- und Katastrophenfunk in der Steiermark, Grundlagen
  • Fragen und Diskussion zum Vortrag
  • Live-Demo Winlink / PACTOR
  • Mittagspause
  • Hands-on Training und Diskussion
  • Gemütlicher Ausklang

 

Es wird Raum gegeben für Interaktion und Diskussion: Der Bogen spannt sich von „wie und wann hat alles angefangen“, über den aktuellen Stand, bis zu „wo wollen wir hin, wohin nicht“. 

 

Eine Anwesenheitsliste liegt bei der Schulung auf, es werden Teilnahmezertifikate ausgestellt. 

 

Wir wünschen der Veranstaltung, 

allen Teilnehmern ein gutes Gelingen! 

 

Franz Teschl, Obmann RCCW 

Thomas Zurk, stv.Obmann RCCW